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Online-Marketing

Display Advertising

Den größten Teil der Online-Werbung macht immer noch die klassische Online-Werbung, also Bannerwerbung, aus. Hierunter fallen alle Banner, die der Internetnutzer auf vielen Websites tagtäglich sieht. Die Banner können statisch programmiert sein, oder aber Animationen oder Interaktionsmöglichkeiten enthalten. Auch Videos oder ausfüllbare Formulare können in Banner eingebunden werden.

Formatgrößen

Zur Gestaltung der Banner existieren einheitliche Formatgrößen, die die Implementierung in Websites sowie die Abrechnung bzw. die Vergleichbarkeit vereinfachen. Zu diesen Formaten zählen beispielsweise der horizontale (Standard- oder Full-)Banner sowie der vertikale Skyscraper. Über die Standardformate hinaus gibt es viele und ständig neue Formate, die die Aufmerksamkeit der Besucher steigern sollen. Häufig werden auch bewegte Banner eingesetzt, die den eigentlichen Seiteninhalt verdecken (z.B. Layer oder Banderole Ads).

Abrechnung im Display Advertising

Die Abrechnung im Display Advertising erfolgt in der Regel auf Basis von Impressionen. Der Werbekunde bezahlt pro Tausend erfolgten Impressionen einen fixen Betrag (Pay per View, PPV). Dieser Betrag (der mit dem in der Offline-Werbung verwendeten Tausender-Kontakt-Preis (TKP) vergleichbar ist) variiert je nach Bannerplatzierung, -größe, -inhalt, Bekanntheit der Seite oder auch der Targetierung der Besucher.

Nachteile des Display Advertising

Ein großes Problem des Display Advertising ist, dass der einzelne Werbebanner immer weniger Aufmerksamkeit erhält. Das liegt an einer seit Jahren zunehmenden Überfrachtung von Websites mit Werbung, wodurch jeder einzelne Banner an Effektivität verliert. Durch Studien lässt sich nachweisen, dass Website-Besucher Bereiche, die nach Werbung aussehen, teilweise überhaupt nicht mehr betrachten („Banner-Blindness“). Um dies zu umgehen, lassen sich Werbevermarkter innovative Strategien, Formate und Gestaltungsmöglichkeiten einfallen, um der Werbung höhere Aufmerksamkeit zu verleihen.