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Search Engine Optimization - SEO lohnt sich

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Search Engine Optimization

SEO lohnt sich

Es reicht jedoch nicht aus, auf Platz 35 oder auch 25 für einen wichtigen Suchbegriff zu stehen. Die überwiegende Mehrheit der Internetnutzer sieht sich nur die erste Ergebnisseite bei Google an, häufig sogar nur die ersten paar Treffer.

Es bringt daher nichts, auf der zweiten, dritten oder vierten Ergebnisseite zu stehen. Alles, was nicht auf Seite eins angezeigt wird, wird faktisch nicht wahrgenommen und kann kaum noch Traffic generieren.

Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung muss also lauten, für die relevanten Begriffe an den obersten Platzierungen angezeigt zu werden. Häufig wird als Zielvorgabe eine Platzierung in den Top 5-Suchtreffern, oder gar den Top 3-Treffern, ausgegeben. Hier lässt sich der meiste Traffic generieren. Jede Platzierung weiter unten verringert den potenziellen Traffic deutlich.

Denn selbst auf Platz 1 werden nicht alle Suchenden auch zu Besuchern. Erfahrungen zeigen, dass auf Platz 1 häufig etwa 30-50% der Suchenden klicken – das bedeutet, nur jeder zweite bis jeder dritte, der nach einem Begriff sucht, klickt auch auf Platz 1. Auf den darunterliegenden Plätzen sind die Klickzahlen deutlich geringer, oft nur noch etwa 10% auf Platz 3. Diese Zahlen schwanken natürlich stark je nach dem Suchbegriff, der Suchintention und den gefundenen Ergebnissen.

Beispiel

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Brand Search

Sucht jemand zum Beispiel nach einem Markennamen wie „Zalando“, wird der erste Platz (Zalando.de) so gut wie alle Klicks abbekommen. Man spricht hier von einer Brand Search. Der Kunde weiß schon genau, was er will, nämlich ein bestimmtes Unternehmen. Selbst wenn ein anderer Schuh-Shop es schaffen würde, für Zalando für dessen Markennamen von Platz 1 zu verdrängen, werden die meisten Nutzer weiterhin auf das Zalando-Ergebnis klicken.

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Generische Suchbegriffe

Anders sieht es zum Beispiel für den (generischen) Suchbegriff „Schuhe“ aus. Hier weiß der Nutzer noch nicht, wo er schlussendlich einkaufen will bzw. welche Anbieter für ihn in Frage kommen. Wer immer also für solch einen Begriff ganz oben steht, hat gute Chancen, auch den Suchenden zum Besucher zu machen. Die Klickraten werden allerdings geringer ausfallen, da sich viele Suchenenden auch für den zweiten, dritten oder vierten Platz entscheiden werden – trotzdem dürfte Platz 1 am stärksten besucht werden.

Beispiel

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Beispiel "Herrenschuhe"

Etwas anderes gilt wiederum bei Begriffen wie zum Beispiel „Herrenschuhe“. Nehmen wir an, auf Platz 1 befindet sich die Startseite eines Schuhshops. Auf Platz 2 allerdings die Herrenschuh-Kategorie eines weiteren Schuhshops. Hier findet der Besucher seine Suchintention eher durch den zweiten Treffer erfüllt, weshalb er wohl auch eher auf diesen zweiten Platz klicken wird. Es kann also durchaus sein, dass man mit einem schlechteren Ranking dennoch mehr Klicks bekommt, als die Seiten, die über einem ranken. Das hängt insbesondere mit einigen Maßnahmen und kleineren Tricks zusammen, die Sie in diesem Kurs lernen werden.

Es reicht also nicht aus, einfach nur weit oben zu ranken. Ziel des SEO ist es, für die richtigen Begriffe mit der richtigen Seite auf den obersten Plätzen zu stehen. Hierfür spielen die Keyword-Auswahl und das Keyword-Mapping eine wichtige Rolle. Beides wird in den kommenden Kapiteln eingehend besprochen.