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Social Media Marketing - Social Media Plattformen

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Social Media Marketing

Social Media Plattformen

Der Auswahl der richtigen Kanäle kommt eine wesentliche Bedeutung in der Social Media Strategie zu. Dieser Punkt sollte jedoch nicht zu früh erfolgen.

Ein häufiger Fehler in Social Media-Konzepten besteht darin, dass sich zu früh auf Facebook oder Twitter geeinigt wird. Wie wollen Sie denn bestimmen, welche Kanäle geeignet sind, bevor Sie Ihre Zielgruppen definiert und die zu erreichenden Ziele festgelegt haben?

Die hier beschriebene Vorgehensweise ist da um einiges sinnvoll: Sie überlegen sich, was Sie erreichen und wen Sie ansprechen möchten und erst dann, auf welchen Kanälen Sie auftreten wollen.

Wie bereits angesprochen, gibt es eine unendliche Vielfalt von Kanälen, die sich anbieten. Tools wie der Social Media Planner der Agentur INPROMO versprechen hier eine Hilfe, indem sich über 300 Plattformen nach Kriterien wie Alter, Geschlecht und Interessengebieten selektieren lassen. Vielleicht stoßen Sie hier auf das eine oder andere Social Network, das Sie bisher noch nicht kannten und das sich hervorragend eignet – rechnen sollten Sie damit jedoch nicht.

Aufwand vs. Reichweite

In den meisten Fällen wird sich bei Ihren Recherchen herausstellen, dass die großen Netzwerke das beste Verhältnis von Aufwand und erzielbarer Reichweite bieten. Eventuell empfiehlt sich noch der Aufbau einer eigenen Community; dafür sprechen gute Gründe (mehr Kontrolle, engere Bindung, etc.), dagegen allerdings auch (hohe Kosten, hoher Aufwand, etc.). Sich auf 20 kleinen Plattformen zu tummeln, in der Hoffnung, noch den letzten Interessenten zu erwischen, ist jedoch selten rentabel.

Kanäle für B2B

Die Frage, die sich viele Marketer stellen, ist die nach der B2B-Tauglichkeit von Facebook. Kann Facebook im Geschäftskundenbereich eingesetzt werden. Meine Meinung: in den meisten Fällen ja. Denn obwohl Facebook lange Zeit eher ein privates Netzwerk war, hat sich der Fokus doch schon längst verschoben. Natürlich nutzen auch Geschäftsführer, Einkäufer und sonstige Mitarbeiter aus B2B-Unternehmen Facebook für die private und berufliche Kommunikation. Unternehmen aus diesem Sektor sollten nicht mit den gleichen Resonanzraten, nicht mit der gleichen Reichweite und nicht mit der gleichen viralen Verbreitung rechnen, auf die ein Unternehmen im Endverbrauchersektor hoffen kann – das heißt aber noch lange nicht, dass  sich Facebook für B2B-Unternehmen nicht lohnt.

Kosten

Nur wenig Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen einen Kanal haben die Kosten. Die meisten Social Media-Kanäle sind kostenlos oder sehr kostengünstig. In manchen Netzwerken (YouTube, XING, etc.) gibt es Premium-Funktionen, die durchaus mit höheren Investitionen verbunden sind. Der Kostenfaktor spielt jedoch insgesamt bei der Kanalauswahl eine untergeordnete Rolle.

Image

Viel wichtiger ist die Frage, ob der Kanal zum angestrebten Image des Unternehmens oder der Marke passt. Eine hochpreisige Premium-Marke stellt andere Anforderungen an den Kanal als zum Beispiel eine trendige Lifestyle-Brand und diese wiederum andere als eine Marke, die auf Vertrauen und Seriosität aufbaut. Zusätzlich zur Anwesenheit der Zielgruppen sollte also genau auf das Image des Kanals und das dortige Umfeld geachtet werden.