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E-Mail-Marketing - Adressgewinnung

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E-Mail-Marketing

Adressgewinnung

Eine der ersten Fragen, die man sich zum E-Mail-Marketing stellen muss, ist die Frage der Adressgewinnung. Woher bekommt man die notwendigen E-Mail-Adressen?

Kundenstamm

Ein kurzfristig verfügbarer Weg sind die bereits vorhandenen Bestandsadressen des aktuellen Kundenstamms. Sofern eine Geschäftsbeziehung besteht, dürfen an diese Adressen unter bestimmten Voraussetzungen auch Werbemailings und Newsletter verschickt werden.

Wichtig dabei ist natürlich, dass die E-Mail-Adressen von den Kunden vorliegen bzw. aktiv eingeholt werden. Dabei sollte im Rahmen des Customer Relationship Managements besonderes Augenmerk gelegt werden.

Adresskauf / Adressmiete

Ein schneller Weg, weitere Adressen zu gewinnen, ist der Ankauf bzw. das Anmieten von E-Mail-Adressen. Diese Adressen wurden meist durch Gewinnspiele oder ähnliche Aktionen gewonnen. Dabei wurde die Einwilligung zum Erhalt von Werbung gegeben, weshalb die Adresshändler nun diese Adressen weitervermarkten können. Solche Adressen lassen sich sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich schnell und verhältnismäßig kostengünstig erwerben. Bei besserer Targetierung (zum Beispiel nach Unternehmensgröße, Position oder Gebiet) steigt der Preis an.

Der Nachteil dieser Methode liegt darin, dass die Empfänger keinerlei Interesse an Ihren E-Mails haben. Sie wollten bei einem Gewinnspiel teilnehmen und das vielleicht schon vor Jahren. Dass jetzt zufällig Interesse an Ihren Leistungen besteht, ist ziemlich unwahrscheinlich. Dementsprechend gering sind die Erfolgsaussichten.

Im B2B-Sektor sind die Erfolgschancen etwas höher. Jedoch äußern sich auch hier viele Unternehmen, die diese Methode der Adressgewinnung nutzen, unzufrieden mit den Resultaten.

Co-Nutzung

Ebenfalls schnell funktioniert die Co-Nutzung eines bestehenden Newsletter-Verteilers. Hierfür müssen Sie einen Newsletter finden, der eine möglichst ähnliche Zielgruppe anspricht wie Sie, jedoch nicht in direkter Konkurrenz zu Ihnen steht. Eventuell können Sie dann hier Werbung buchen. Bei entsprechender Bezahlung verschicken manche Listenbetreiber auch Standalone-Mailings für Sie an die eigenen Empfänger.

Der Nachteil liegt hier in den relativ hohen Kosten. Weiterhin gehören die Adressen nicht Ihnen, so dass Sie für jede weitere Aussendung erneut Budget einplanen müssen. Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, sollten Sie auf jeden Fall versuchen, diese Empfänger auf Ihren eigenen Newsletter-Verteiler zu bekommen. Dies gelingt zum Beispiel, indem Sie im fremden Newsletter ein Whitepaper oder einen sonstigen Download bewerben, den die Empfänger gegen Herausgabe der E-Mail-Adresse auf Ihrer Website herunterladen können.